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Umbau im Karl-May-Museum: Indianerausstellung wird neugestaltet und neues Empfangsgebäude entsteht

Im Karl-May-Museum in Radebeul wird zurzeit eine umfassende Neugestaltung der Indianerausstellung vorbereitet, was eine zeitweilige Schließung des Museums zur Folge hat. Während der Umbauarbeiten wird das Empfangsgebäude erweitert und die Ausstellung modernisiert, um den Besuchern eine ansprechendere und informativere Erfahrung zu bieten. Wissenschaftlicher Direktor Robin Leipold und sein Team arbeiten hart daran, Platz für frische Inhalte zu schaffen und gleichzeitig wirtschaftliche Stabilität für das Museum zu bewahren. Mit Unterstützung von Fördermitteln und Spenden hofft das Museum, eine spannende Zukunft zu gestalten, die auch die Geschichte von Karl May und den indigenen Kulturen lebendig hält.

In der Villa „Bärenfett“ des Radebeuler Karl-May-Museums wird derzeit intensiv an der Umgestaltung der Indianerausstellung gearbeitet. Zur Vorbereitung auf die Renovierung wurde bereits eine Indianerfigur zur Restaurierung abtransportiert, während erste Wände in der Ausstellung abgerissen werden. Das Museum bleibt für zwei Wochen geschlossen, während die Umbaumaßnahmen vorangehen.

Robin Leipold, der wissenschaftliche Direktor, und sein Team sind dabei, die Ausstellung abzubauen und die Vitrinen leerzuräumen, um Platz für zukünftige Veränderungen zu schaffen. In unmittelbarer Nähe entsteht ein neues Empfangsgebäude, das den Besuchern einen besseren Zugang zur Ausstellung sowie zu den Werken von Karl May und der indigenen Kulturen Nordamerikas bieten wird.

Die Umbauarbeiten sehen nicht nur den Abriss von Wänden vor, sondern auch die Erneuerung der Innenräume, inklusive Licht, Heizung und Fußboden. Das Ziel ist es, alles bis Ende Januar 2024 abzuschließen. Nach der Wiedereröffnung am 20. Januar 2026 sind jedoch noch Einschränkungen durch die schrittweise Neueinrichtung der Ausstellung zu erwarten. Geschäftsführer Volkmar Kunze betont die wirtschaftliche Stabilität des Museums, das im vergangenen Jahr 35.000 Besucher begrüßen konnte und mit einem Jahresüberschuss von etwa 20.000 Euro abschloss.

Die Kosten für die Umbauarbeiten werden auf rund 145.000 Euro geschätzt, wovon ein Teil durch Fördermittel gedeckt werden soll. Außerdem wurde viel Unterstützung durch die Spendenkampagne „Rettet Shatterhand“ gesammelt, die den Umbau einer neuen Vitrine für Exponate zu den Kulturen der Südostküste ermöglichen soll. Die geplanten Baumaßnahmen sollen auch die lange vernachlässigte Villa „Shatterhand“ nicht außen vor lassen. Das neue Empfangsgebäude wird voraussichtlich Ende 2027 eröffnet, doch bis dahin müssen die Arbeiten in der Villa „Bärenfett“ abgeschlossen sein.

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